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Reise nach Kabul 2013

Kurzer Bericht.

Am 20. August 2013 bin ich nach Kabul geflogen. An den ersten Tagen habe ich meine Familie getroffen.

Danach habe ich ein Treffen mit dem Sachverständigen des Präsidenten Hr. Habibullah Asghari gehabt. In diesem Besuch habe ich ihm von der jahrelangen Arbeit für afghanische Kinder und Flüchtlinge erzählt.

Hr.Ing. Asghari hat mich im Hotel Sirina für ein Nachmittagsessen eingeladen und hat mir eine Lobesurkunde für meine Arbeit verliehen.

Am nächsten Tag besuchte ich die Schule Bibi Sarwari Sangeri. Wie von meinen österreichischen Freunden geplant, habe ich 50 Kinder unterstützt. Jedes Kind bekam eine Schuluniform, Schulutensilien, Schultasche und kleines Taschengeld.

Ich habe der Schuldirektorin mitgeteilt, dass es die Spende von meinen Freunden P. Rudi, P. Schagi, der Don Bosco Kirche und der Kirche Inzersdorf war. Die Direktorin bedankte sich von ganzem Herzen für die Jährliche Hilfe für die bedürftigen Schulkinder.

Diese Unterstützung war sehr wichtig. Eine Mutter ist zu mir gekommen und hat sich recht herzlich für die Spenden bedankt. Sie hat gesagt, dass wenn die Kinder heute keine Uniform und Utensilien bekommen hätten, dann hätte sie die Kinder nicht mehr zur Schule geschickt.

Nachdem wir die Unterstützungen an die Kinder verteilt hatten, bat mich die Direktorin, Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen. Ich versicherte ihr, dass ich bis zu meinem nächsten Besuch versuchen werde, Unterstützer für dieses Projekt zu finden.

Weiters habe ich einem herumsuchenden Jungen, dessen Familie sehr arm war, auf der Straße gesehen. Er hat am Boden liegendes Papier gesammelt, damit die Mutter am Abend etwas zum Essen für ihn und seine Geschwister kochen könne. Ich habe ihm etwas von der finanziellen Unterstützung gegeben. Er war sehr froh und bettete, dass Gott die großzügigen Unterstützer aus Österreich segnen möge.

Am dritten Tag habe ich ein Interview mit drei Fernsehsendungen in Kabul gehabt. Ich habe über die Aktivitäten des afghanischen Kulturvereins AKIS in Europa und Kabul, von der Unterstützung der afghanischen Kinder in Kabul und der Flüchtlinge in Europa gesprochen. Auch habe ich zur Betonung gebracht, dass wir unser Bestes geben, das schlechte Image der Afghanen in Europa aufzupolierenund die wahre Kultur Afghanistans zu präsentieren.

Danach habe ich ein Treffen mit dem Sachverständigen des Präsidenten Hr. General Gharzai Khawakhozai im Hotel Kontinental gehabt. Wir haben über afghanische Flüchtlinge in Österreich gesprochen und unter anderem darüber diskutiert, welchen Problemen die Afghanen bei einer freiwilligen Rückkehr ausgesetzt sind.

Am Nächsten Tag hat mich der Bürgermeister aus Kabul eingeladen. Er hat mir eine Medaille für mein Engagement sowohl in Europa als auch in Afghanistan verliehen und hat mir drei wertvolle Bücher geschenkt. Ich überreichte ihm die neueste Ausgabe unserer Frauenzeitschrift BANU. Der Bürgermeister freute sich sehr über dieses Geschenk.

Abschließend bat er mich, dass ich mich dafür einsetze, dass Kabul die Schwesterstadt von Wien wird. Ich versicherte ihm, dass ich mich dafür einsetzen werde, sobald ich wieder in Wien bin.

Abschließend habe ich in Kabul das „Kabul Flüchtlingskomitee“ besucht und wir haben über eventuelle Zusammenarbeit gesprochen. Ich habe dann versucht, dass das Komitee Unterstützung vom afghanischen Flüchtlingsminister und der Regierung erhält.

Die Sachverständigen vom Bundespräsidenten und der Bürgermeister von Kabul haben die Arbeit des afghanischen Kulturvereins, besonders die Zeitschrift Banu, sehr gelobt und haben sich eine Zusammenarbeit für die Zukunft gewünscht.

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